Glück muss man können!

Mein erster Gedanke dazu war: „Und ich kann es nicht!“

Somit schied ich in meiner Wahrnehmung gleich wieder als Teilnehmerin an der Blogparade von Silvia Chytil aus und löschte das Email mit der Aufforderung zur Teilnahme aus meinem Postfach und aus meinem Gehirn…

Aber… Silvia ist eine schlaue Frau, und erwähnte ihre Blogparade nicht nur 1x, sondern öfter in diversen diversen Kanälen und so bekam ich heute wieder eine Email mit der Aufforderung zur Teilnahme an ihrer Blogparade und ich dachte mir: „Warum nicht?„.

Natürlich kann ich über die Suche nach dem Glück schreiben. Denn ich bin mindestens seit ich 20 war auf der Suche und mal näher dran und mal weiter weg vom Glück. Aber wer kann Suchende besser unterstützen, als jemand der selbst auf der Suche ist?

Manche Leute können es einfach!

Ich habe den Eindruck, dass es manchen Menschen von ihrem Wesen her leichter fällt glücklich zu sein, als anderen. Diese Veranlagung ist meiner Meinung nach schon im Babyalter sichtbar und wird sie wahrscheinlich ihr ganzes Leben lang begleiten.

So zähle ich meinen Mann und meine jüngere Tochter zu den Menschen, die einfach von Natur aus zufriedener sind und die es im Leben leichter haben (werden) glücklich zu sein.

Meine ältere Tochter und mich zähle ich eher zu der Sorte, der ewig Suchenden: Mit vielen wechselnden Interessen, einer starken Meinung, wie Dinge zu sein haben, Schwierigkeiten, wenn es anders läuft als in unserer Vorstellung vorgesehen und der Neigung zu kämpfen, wenn es vielleicht gar nicht notwendig wäre.

Aber die gute Nachricht ist:

Die anderen können es lernen!

Gottseidank müssen wir diese „Vorbestimmung“ nicht hinnehmen, und uns einfach damit abfinden, dass wir nie wirklich glücklich sein werden, sondern es gibt auch für uns „potenziell Unzufriedene“ Wege und Mittel, das Glücklichsein zu lernen, Dinge, Zustände und Menschen zu akzeptieren und im Jetzt zu leben.

Was bedeutet Glück / glücklich sein für mich?

Glück bedeutet für mich, dass ich mich durch und durch zufrieden fühle. Dass ich annehmen kann was ist und damit meinen Frieden habe.

Aber… Gundsätzlich neige ich dazu so zu denken: „Wenn ich … dann bin ich glücklich / dann wird alles gut.

Also z.B.

  • Wenn ich endlich finanziell auf eigenen Beine stehe, werde ich mich glücklich und frei fühlen.
  • Wenn ich mit meinem Mann eine gemeinsame Vision habe, wird unsere Beziehung wunderbar und wir werden glücklich sein.
  • Wenn es bei uns in der familie haromischer zugeht, bin ich glücklich.
  • Wenn ich eine eigene Backstube habe, bin ich glücklich.
  • Wenn meine Tochter in eine andere Schule geht oder frei lernt, dann bin ich zufrieden und alles wird einfacher.
  • ….

Und so weiter und so fort. Die Liste ist endlos. Für jeden abgehakten Punkt kommen zwei neue dazu. Manche Punkte verschwinden nie ganz und untergraben mein Selbstbewusstsein auf eine heimtückische Art und Weise.

Ich kann JETZT nicht glücklich sein

Was alle Punkte auf der Liste gemein haben, ist die Tatsache, dass sie von der Annahme ausgehen, dass im JETZT – so wie es ist, mit allen schönen und nicht so schönen Seiten – kein Glück möglich ist.

Die belastende Überzeugung ist: Ich kann JETZT nicht glücklich sein.

Und das Fatale ist: Diese Überzeugung wird sich nicht ändern, egal wie viele Punkte auf der inneren Liste abgehakt und erledigt werden. Es wird immer etwas geben, warum ich JETZT nicht glücklich sein kann.

Die Lösung: Lernen, im JETZT glücklich zu sein!

Ha, ha, ha, wenn das nur so leicht wäre!„, wirst du jetzt sagen!

– „Ja ist es auch! 😉“ werde ich antworten.

Das Werkzeug, das ich kenne und anwende, heißt „the Work“ und wurde von Byron Katie, einer Amerikanerin vor ziemlich genau 30 Jahren entdeckt. Sie war in einer tiefen Depression versunken und hatte dann ein lebensveränderndes Erwachen, indem Sie erkannte, dass es nicht die Umstände waren, die ihr Leiden versursachten, sondern ihre Gedanken über die Umstände.

Und sie fand die 4 einfachen Fragen und die Umkehrung, die „the Work“ ausmachen. Sie sind simpel und wirkungsvoll sind und helfen uns, belastende Gedanken zu überprüfen und uns davon zu befreien.

Die Fragen lauten:

  • Ist das wahr?
  • Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  • Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?
  • Wer wärst du ohne den Gedanken?

Jetzt kehre die Aussagen um und finde mindestens drei echte Beispiele für jede Umkehrung.

Wenn du jetzt neugierig geworden bist, findest du hier Infos und die Anleitung zu the work.

Die beiden wichtigsten Arbeitsblätter, mit denen sich alles überprüfen lässt findest du hier:

Resümee

Natürlich gibt es auch noch andere Faktoren, die es einem einfacher machen, glücklich zu sein: Wenn meine Grundbedürfnisse erfüllt sind, ich genügend Geld habe, Freunde und Bekannte mit denen ich mich austauschen kann und Arbeit und Projekte, die mich erfüllen, ist es leichter glücklich zu sein.

Dennoch, wer nicht gelernt hat, im JETZT glücklich zu sein, der wird es nie wirklich!

Diese Erkenntnis werde ich jedenfalls noch mehr als bisher in meine persönliche 12-Monate / 12 Träume Challenge übernehmen.

Ich hatte schon vor dem Schreiben dieses Artikels die Ahnung, dass the Work eine große Rolle dafür spielen könnte. Diese Ahnung hat sich jetzt in eine Gewissheit gewandelt. Egal was ich mache und erreichen möchte, ich werde es mit the work begleiten und darüber berichten, denn nur das wird mich näher zu meinem wahren Traum führen:

Mehr Glück und Zufriedenheit in meinem Leben und Energie, um für meine Familie wirklich da zu sein.

Möchtest du auch ein bis zwölf Monate lang versuchen, einen Traum zu verwirklichen? Du kannst deine Überlegungen gerne in den Kommentaren posten, oder auf deinem Blog und hier den Link eintragen oder soll ich doch noch eine Facebook Gruppe gründen?

2018-07-10T15:46:20+00:00

2 Comments

  1. […] gibt verschiedene Methoden, die Gedanken zu verändern und zu hinterfragen, heute stelle ich eine ganz einfache Übung vor, die du jeden Tag machen kannst. Besonders wenn du […]

  2. - Träume sind Bäume 1. August 2016 at 4:56 pm - Reply

    […] Ein Bestandteil meines Marketing-Aktionsplans (den ich euch in Kürze vorstellen werde) ist, dass ich einmal im Monat an einer Blogparade teilnehmen möchte. Außerdem schreibe ich scheinbar die besten Artikel für Blogparaden, denn da habe ich immer die meisten und motivierensten Rückmeldungen. (siehe Blogparade Online Kurse und Blogparade „Glück muss man können„.) […]

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